Mobile Reporting: Podcast-Studio in der Handtasche – Teil 3

Mobile Reporting – unverhofft kommt oft.

 

Und auch in Teil der lüfte ich ein Geheimnis meiner gelben Handtasche. Was ich euch heute vorstellen möchte, hat mich gerade gestern gerettet. Ich war bei in einer Veranstaltung bei der plötzlich Überraschungsgäste erschienen. Dabei stellte sich heraus, dass mit den Gästen auch eine für mich wichtige Veröffentlichung notwendig würde. Und nun?! – keine Kamera dabei, kein Aufnahmegerät für Interviews.

Zeit für das Mobile-Reporting-Equipment

Nachdem ich mich etwas gesammelt und sortiert hatte, war aber klar, dass es kein Problem werden würde – zumindest nicht technisch. Mein iPhone und mein Aufsteckmikro iRic Cast und ich habe alles, was ich brauche.

iRicMic-1

Ein paar kurze O-Töne aufgenommen, mit Smartphone und iRic Cast, danach ein paar Fotos mit der Kamera-App und schon ist ein Audiopodcast mit Foto hinterlegt fertig.

Nun könntet ihr sagen, das Headset und das SmartLav seien doch genug, wie in den ersten beiden Folgen beschrieben. Ja – das ist richtig, allerdings, wenn man tiefer in die Produktion von Podcast einsteigt, weiß man auch gewisse Feinheiten zu schätzen.

iRig Cast, der perfekte Helfer für spontane Interviews

Auf Dauer ist das Headset etwas unhandlich beim Interview, gerade wenn an auch die eigenen Fragen in gleicher Qualität verwendbar mit aufnehmen möchte.

Und wie in Folge zwei erklärt ist das SmartLav sehr gut geeignet, sich selbst aufzunehmen, bzw. eine einzelne Person, bei Interviews gilt jedoch das gleich wie beim Headset. Es ist sehr klein und doch etwas fummelig ein Gespräch aufzunehmen.

Mit dem aufsteckbaren Kondensatormikrofon ist es schon sehr viel komfortabler, zwischen Gesprächspartner und Moderator hin- und herzupendeln. Es sitzt kompakt,
eingesteckt in die Headsetbuchse, auf dem Smartphone oder Tablet. Somit hat man es entweder gut in der Hand bzw. steht es am Tisch.

 

iRig-Mic-2

3 x 3 cm mit zwei Einstellungen

So klein es ist, bietet es doch zwei verschiedene Einstellungen. Bei Aufnahmen mit geringem Abstand zum Mund bekommt man mit der Einsellung “Lo” sehr gute Ergebnisse. Nimmt man ein Gespräch auf, bei dem das Smartphone oder Tablet mit dem Mikrofon in einiger Entfernung auf dem Tisch liegt, ist die Einstellung “Hi” die richtige Wahl.

Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser

Darüber hinaus hat der Zwerg eine 3,5 mm Klinkenbuchse für Kopfhörer. In der Regel unterstützen die Apps diese Kontrollmöglichkeit. Es ist jedoch ratsam die Aufnahmeapp zu testen, denn es funktioniert nicht bei allen.

Mir hat es schon viele gute Dienste geleistet bei Interviews gerade auch in Räumen mit viel Umgebungsgeräuschen.

Da ich es in der Regel für Spontanaufnahmen bei Veranstaltungen nutze, habe ich es bislang nur in der “Lo”-Einstellung verwendet. Für geplante Gespräche oder Gesprächsrunden verwende ich wieder ein anderes Equipment, dazu mehr in den nächsten Folgen.

Ich persönlich mag es für meine Mobile-Reporting-Aktionen, weil es eben so klein ist und in nahezu jede Handtasche passt. Das Smartphon ist ja sowieso ständiger Begleiter und das winzige 3 x 3 cm-Mik passt bei mir in das Täschchen mit den Headphones. Somit bin ich immer gerüstet und Überraschungen werden nicht zum Problem.

Hörproben:

Testaufnahme zu Hause in ruhiger Umgebung, analog der beiden Hörproben aus den ersten beiden Folgen:

 

 

Und hier die bereits zu Beginn erwähnte “Spontanaufnahme”:

 

 Weitere Artikel zu diesem Thema findet Ihr hier:

Das Geheimnis der gelben Handtasche – Teil 1
Das Geheimnis der gelben Handtasche – Teil 2
Das Geheimnis der gelben Handtasche – Teil 4